Bücher sind mir etwas sehr wichtiges, ganz vorn stehen die Bücher von Umberto Eco, insbesondere der "Name der Rose", auf den mich vor vielen Jahren eine Kollegin an der Unibibliothek Leipzig aufmerksam machte (Sölve viele Grüße an Dich) und der erst nach der Wende erhältlich war.
Aber auch Umberto Eco´s Essay "Die Bibliothek" in der er die Zustände in einer perfekten Bibliothek beschreibt, gehört zu meiner Lektüre, erinnert sie doch auch die schöne Zeit an der Unibibliothek und an Herrn Dr. Debes, den leider viel zu früh verstorbenen Leiter der Handschriftenabteilung und spätere Direktor a.I., der uns in die Fotostelle seine Schätze brachte und wir so die Gelegenheit hatten, wertvolle Handschriften, die Mönche vor vielen Jahrhunderten geschrieben haben, mit Ihren Illustrationen und Marginalien u.v.a.m. zu sehen und durch Fotografien einem breiterem Publikum zugänglich zu machen. Diese Schätze sind mir unvergeßlich und wenn ich in Leipzig bin, gehört ein Besuch in der Bibliothek zum Pflichtprogramm, das mit großem Genuß absolviert wird.
Doch auch Geschichte und Archäologie gehören zu meinen Interessenschwerpunkten. Leider ist eine Teilnahme an Ausgrabungen nicht mehr möglich. Doch früher durfte ich z.B. in der Nähe von Parchim eine Woche lang die Erforschung einer slawischen Siedlung erleben und mit den eigenen Händen in die Vergangenheit vordringen. Später kamen dann noch ein kurzer Einsatz in der Stadt Halle hinzu und einige Jahre als "Gehilfe" von Herrn Rolf Dunkel, damaliger Leiter des Museums der Stadt Taucha. An zahlreichen Wochenenden erforschten wir den "Blauen Engel" ein Gasthof in der Nähe von Taucha.
Hinzu kommt die Liebe zur Musik, insbesondere zur klassischen Musik. Noch in Leipzig war ein Besuch von Konzerten des Thomanerchores unter Prof. Rotzsch und des Universitätschores unter Prof. Max Pommer regelmäßig großer Genuß. Gern denke ich auch an die fabelhaften Inszenierungen der "Meistersinger von Nürnberg", des "Parsifal" oder des "Tristan" in Leipzig zurück. Aber auch "Zar und Zimmermann" und "Die Zauberflöte" brachten immer wieder höchsten Kunstgenuß in der Leipziger Oper (www.oper-leipzig.de). Das Gewandhaus mit seinem fabelhaftem Klangkörper, dem Gewandhausorchester (www.gewandhaus.de), habe ich in Stuttgart sehr vermist. Die Musik Johann Sebastian Bachs und vieler anderer Komponisten ist stets ein Ohrenschmaus. Gern denke ich an die Konzerte des Universitätschores zur Weihnachtszeit mit dem "Weihnachtsoratorium" zurück.
Außerdem bin ich gern mit dem Auto unterwegs, besuche Landschaften, Städte, Thermen. Die Kamera ist natürlich immer dabei. Seit August 2003 habe ich viele Reisen unternommen, alle nach Spanien. Das möchte ich auch gern fortsetzen.
Die Fotografie beschäftigt mich sehr, die Kamera ist fast ständig dabei. Aber sie bleibt auch mal daheim, wenn es nicht passend ist. Einige Resultate meiner fotografischen Tätigkeiten kann man u.a. hier in der Galerie aber auch in diversen Fotocommunitys im Internet sehen.
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